„Gott ist mein Helfer, der Herr beschützt mein Leben. Freudig bringe ich die mein Opfer dar und lobe deinen Namen, Herr du bist gütig.“ (Psalm 54 6-8)

Wer sich sicher fühlt, kann sorglos sein und kann sich freuen. Dieser Psalmvers drückt aus wie der Beter sich gefühlt hat: angenommen und behütet. Der erste Satz ist das Bekenntnis, dass Gott sein Helfer und sein Beschützer ist. Das Leben ist nicht immer einfach. Immer wieder geraten wir in schwierige Situationen. Zum Leben gehört die Unsicherheit. Nicht umsonst schließen wir für alle möglichen Fälle Versicherungen ab, weil wir einfach nicht wissen, was morgen ist. Für den Beter ist Gott das sichere Fundament auf dem er stehen kann. Diese Verse sind ein Bekenntnis eines Menschen, der sich seiner Hilfsbedürftigkeit und Ohnmacht nicht schämt. Er weiß, dass er Hilfe und Halt braucht. Diesen findet er in Gott. Mit dem sicheren Halt unter den Füßen kann er Zuversicht und Freude ins Leben gehen.
Jeder Sonntag erinnert uns daran, dass Gott unser Helfer ist und dass er unser Leben beschützt. Wir feiern die Auferstehung Jesu. An jedem Sonntag feiern wir ein Fest. Das Fest des Lebens, das stärker ist, als der Tod. Jeder Sonntag ist eine Einladung uns zu freuen und zu loben.
Schlechte Nachrichten über die Kirche haben in den letzten Jahren überhandgenommen, aber erinnern wir uns immer wieder daran, dass die Grundbotschaft eine frohe und lebendige Botschaft ist.

Quelle: Laacher Messbuch, Benediktinerabtei Maria Laach (Hrsg.), 2019
Svenja Quirmbach

Svenja Quirmbach

Pastoralreferentin