Es ist schön, dass es dich gibt!

Am 8. September feiern wir das Fest der Geburt Marias, der Mutter Jesu, der Gottesmutter.
Wenn wir das Fest der Geburt Marias feiern, können wir darüber nachdenken, wie groß die Freude an diesem Tag nicht nur für Joachim und Anne, den Eltern der Gottesmutter, sondern auch für Gott war.
Wir können uns, soweit menschenmöglich, vorstellen, wie es für den ewigen Sohn Gottes gewesen sein muss, die Geburt des kleinen Mädchens zu betrachten: dass sie etwa14 Jahre später seine eigene Mutter werden und ihn zur Welt bringen würde. Wir können das Baby Maria mit den freudigen Augen und Herzen ihrer Eltern und ihres Sohnes betrachten, als sie noch ein Kind war und zu wachsen begann. Selbst viele große Marienverehrer denken selten darüber nach.
Dies ist aus mehreren Gründen ein bemerkenswertes Fest. Es ist einer von nur drei Geburtstagen, den die Kirche feiert - die anderen sind Weihnachten und die Geburt von Johannes dem Täufer.
Und es kommt natürlich genau neun Monate nach dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens. Außerdem beginnt heute eine einzigartige Oktave, die der Gottesmutter gewidmet ist. In der Mitte der nächsten acht Tage werden wir das Fest des Heiligen Namens Mariens feiern. Am Ende, nächsten Dienstag, feiern wir das Gedächtnis der Schmerzen Mariens: Unsere Liebe Frau der Leiden.
Gott der Vater hatte Maria seit Anbeginn der Zeit schon im Blick. Der heilige Paulus sagt uns: „Schon vor Beginn der Welt, von allem Anfang an, hat Gott uns, die wir mit Christus verbunden sind, auserwählt. Er wollte, dass wir zu ihm gehören und in seiner Gegenwart leben, und zwar befreit von aller Sünde und Schuld“ (Eph 1: 4), und wie konnte er Maria nicht betrachten als Ikone dieser göttlichen Wahl? Michel Quoist, ein französischer Priester, hat es einmal so formuliert: „Meine schönste Erfindung, sagt Gott, ist meine Mutter…“
Der Hl. Papst Pius X. lehrt uns: „Am Fest der Geburt der allerseligsten Jungfrau Maria sollen wir vier Dinge tun: 1. Gott danken für die einzigartigen Gaben und Vorrechte, mit denen er sie vor allen Geschöpfen ausgezeichnet hat; 2. ihn bitten, dass er durch ihre Fürbitte in uns das Reich der Sünde zerstöre und uns treu und standhaft mache in seinem göttlichen Dienst; 3. die Heiligkeit Mariens verehren und sie wegen ihrer Erhabenheit seligpreisen; 4. trachten, sie nachzuahmen in der sorgfältigen Bewahrung der Gnade und in der Übung der Tugenden, besonders jener der Demut und der Reinheit, durch die sie würdig wurde, Jesus Christus in ihrem reinsten Schoß zu empfangen.“
Sie gab uns Emmanuel.
Wegen dieser einen gehorsamen, schönen, treuen Frau werden wir erlöst. Wegen Maria sind wir nicht allein.
Wegen Maria ... "Emmanuel." Gott ist mit uns!
Liebe Mutter, bitte für uns!
Ich wünsche Euch allen einen Schönen Festtag!
Pater Joachim

P. Joachim Raj ISch

P. Joachim Raj ISch

Priester