Dreifaltigkeitssonntag

Am Sonntag zwischen Pfingsten und Fronleichnam feiern wir den Dreifaltigkeitssonntag.

Wie selbstverständlich benutzen wir beim Kreuzzeichen die Worte „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ und sprechen so den dreifaltigen Gott an. Aber wie kann das sein, wenn wir doch nur an einen Gott glauben?

Wir Menschen suchen immer nach logischen Erklärungen. In diesem Fall ist aber gerade das ziemlich schwierig. Seit vielen hundert Jahren ringen Menschen darum die drei Wesen in einer Person zu erklären. Schon die Bischöfe auf dem Konzil von Nicäa haben sich darüber die Köpfe zerbrochen bis heute beispielsweise der Autor Erik Flügge der sogar versucht die Trinität in 3 Minuten und 33 Sekunden zu erklären (zu finden auf Youtube).

Ich versuche den Firmlingen es immer am Beispiel des Baums zu erklären: Gott ist dabei die Wurzel, das Fundament auf das alles gründet. Jesus ist in diesem Bild der Stamm, der die Verbindung ist zwischen oben und unten, dem Himmel und der Erde. Der Heilige Geist ist wie die Blätter des Baumes, in ihnen findet die Photosynthese statt, das was den Baum lebendig hält. Alle Teile des Baumes sind lebensnotwendig und doch ist es nur der eine Baum.

Ich bin mir gar nicht sicher, ob wir die Dreifaltigkeit wirklich komplett verstehen müssen, denn eigentlich lässt dieses Geheimnis unseren Gott auch immer spannende bleiben und für mich ist das entscheidende: Gott ist für die Menschen da, egal in welcher Gestalt.

Svenja Quirmbach

Svenja Quirmbach

Pastoralreferentin

Erik Flügge erklärt die Trinität in 3:33