Was können wir praktisch in unserer Pfarrei machen?

Öko-faire Gemeindefeste

Die AG Ökologische Umkehr hat als ihr erstes Projekt eine Checkliste für ein „Öko-faires Gemeindefest“ entworfen. Wir ermutigen alle, sich das langfristige Ziel „Öko-faires Gemeindefest“ vorzunehmen. Bitte gehen Sie bei der Vorbereitung zukünftiger Feste die Checkliste durch. Indem Sie sich dabei Punkte vergeben, können Sie einschätzen, ob das Fest auf eine ökologisch-faire Weise durchgeführt wird.

Hier finden Sie die Checkliste und dazu Erläuterungen, mit denen Sie auch weitere Gemeindemitglieder für die Idee begeistern können:

Wildbienenfreundliche Bepflanzung auf unseren Kirchgrundstücken

Wir wollen dazu beitragen, das Insektensterben aufzuhalten. Deshalb soll auf jedem Kirchgrundstück der Pfarrei ein wildbienenfreundliches Beet angelegt werden. Was das ist, kann man hinter dem Gemeindehaus der Allerh. Dreifaltigkeit besichtigen: Dort gibt es ein solches Beet schon seit einigen Jahren, wo einheimische Sträucher, Stauden und Kräuter wachsen, die den Wildbienen mit ihren Blüten das ganze Sommerhalbjahr über Pollen und Nektar liefern. Es gibt auch einige "Insektenhotels", die vielen Insekten Platz und Schutz für die Brut und die Überwinterung bieten.

Das nächste Beet sollte im März 2018 in St. Josef angelegt werden. Die dafür vorgesehene Fläche war aber durch einen Baumstubben blockiert, darum haben wir zunächst ein Stück nahe der Straße vorbereitet und mit Wildblumen eingesät.

Vorbereitung des Beetes in St. Josef

Das verwendete SaatgutGeeignete Saatmischungen dafür gibt es im Handel zu erwerben. Demnächst weist auch ein Schild darauf hin, dass es sich bei den Pflanzen hier nicht um "Unkraut" handelt, sondern um blühende Kräuter für die Bienen.

Jedes der Beete soll durch eine Patin oder einen Paten betreut werden. Der Arbeitsaufwand ist nicht sehr hoch. Das abgestorbene Material bleibt, besonders den Winter über, liegen, um den Insekten und anderen Kleinsttieren Unterschlupf zu gewähren. Ein oder zwei Mal im Jahr, namentlich im Frühjahr, muss die Fläche vorsichtig gesäubert werden. Dazu werden dann jeweils freiwillige Mithelfer gesucht.

Übrigens braucht sich niemand von so vielen "wilden Bienen" abschrecken zu lassen: Bienen sind grundsätzlich nicht aggressiv. Und die Wildbienen, von denen es in Deutschland über 500 Arten gibt, können zum großen Teil überhaupt nicht stechen. Ein Wildblumenbeet für Wildbienen kann also problemlos auch in der Nähe z. B. eines Kindergartens liegen. Dann kann es sogar in die Umwelterziehung eingebunden werden.

 

Team "Fairer Handel in der AHD"

Unser "Team Fairer Handel in der AHD" gestaltet ein Mal pro Monat am Sonntag nach dem Gottesdienst eine Kaffeepause. Dabei sind alle Gemeinemitglieder eingeladen, bei einer Tasse Kaffee oder Tee zu verweilen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Außerdem ist an diesen Sonntagen der "Eine-Welt-Kiosk" mit Waren aus fairem Handel geöffnet

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