Faire Kaffeepause in der AHD: Gruppe „Fairer Handel in der AHD“ beendet ihre Tätigkeit

Vor 10 Jahren fing es an: unter dem Motto: „Schau mal über den Tellerrand“ wollte die Gruppe „Fairer Handel in der AHD“ Kaffeepause für gerechte Handelsstrukturen weltweit werben und das gute Miteinander vor Ort fördern.

„Auch wenn wir diese Arbeit nun beenden: den Fairen Handel halten wir weiterhin für sehr wichtig. Immer noch sind die Strukturen des Welthandels sehr ungerecht und benachteiligen die Menschen in den Ländern des Südens“ sagt Andrea Hußlein. „Als gläubige Katholiken müssen wir für Gerechtigkeit und gute Lebensbedingungen der Menschen auf der ganzen Welt einstehen“. Zusammen mit Karin Rietmüller hat sie die Gruppe vor 10 Jahren gegründet.

„Wir werden auf jeden Fall einmal im Jahr die Waren der Schwestern vom Guten Hirten verkaufen, denen die AHD immer noch sehr verbunden ist. Und auch sonst engagieren wir uns weiterhin. Es gibt noch ganz vieles, wo wir uns einbringen wollen“ ergänzt Karin Rietmüller.

Die Gruppe fairer Handel dankt allen, die sie in den letzten zehn Jahren als Kunden unterstützt haben: „Der Verkauf hat Spaß gemacht, wir hatten wunderbare Gespräche und regen Austausch.“
Mit den Spenden für den angebotenen Kaffee, Tee und Saft konnte die Gruppe verschiedene Projekte des kirchlichen Hilfswerkes „Misereor“ unterstützen.

Die Kundinnen und Kunden haben weiterhin die Möglichkeit, fair einzukaufen. Es gibt in Frankfurt mittlerweile drei Weltläden und auch in vielen Supermärkten sind Gepa-Produkte erhältlich.