25-jähriges Ortsjubiläum Pfarrer Dr. Mathias Kloft

Am Sonntag, 18.10.2020, wird im Gottesdienst um 11 Uhr in Herz Jesu das 25-jährige Ortsjubiläum von Pfarrer Matthias Kloft gefeiert. Am 01.09.1995 begann sein Dienst in der damals noch eigenständigen Pfarrei Herz Jesu Eckenheim. Wir danken ihm für seine pastorale Arbeit und wünschen ihm weiterhin Gottes Segen.

... und Tausend Jahre wie ein Tag

Seit 25 Jahren, nämlich seit dem 01.09.1995, ist Pfarrer Prof. Dr. Matthias Th. Kloft in Herz Jesu wohnhaft, und davon seit diesem Tag bis zum Oktober/ November 2014 als Gemeindepfarrer tätig. Das sind zwar keine 1000 Jahre, aber auch die fünfundzwanzig Jahre sind wie im Flug vorbeigerauscht, und damals hatte er wohl selbst nicht gedacht, solange zu bleiben. Mit seinen damals 36 Jahren war er voller Tatendrang und hat natürlich vieles anders gemacht als sein Vorgänger, der Pfarrer Väth: So hat er zum Beispiel 1996, als die Gibbs-Siedlung der Amerikaner in der Gederner Straße an deutsche Mieter und Eigentümer überging, die neuen Gemeindemitglieder mit einem InfoStand, Rosen, Waffeln und Kinderüberraschungen begrüßt. An Ferien- und Jugendfreizeiten hat er teilgenommen und mehrere Bildungsreisen in Kleinbusssen, die er mit Dr. Wolfgang Parmentier plante, mit Gemeindemitgliedern nach Frankreich und zu dessen Kunst- und Kulturschätzen geführt. Mehrere Male hat er – selbst als Koch in der Vorbereitung aktiv – am Gründonnerstagabend den Brauch des jüdischen Seder Mahles aufleben lassen, an dem sowohl Mitglieder aus der Herz Jesu - und der benachbarten evangelischen Nazareth Gemeinde auch jüdische Gläubige aus der Nachbarschaft teilnahmen. Eingeführt wurde von ihm auch das Heringsessen am Abend des Aschermittwoch, wo sich seitdem bis heute die Gremien der Nazareth Gemeinde und der Herz Jesu Gemeinde zum Gedankenaustausch treffen. Seine sehr großes Geschichts- und Kunstfachwissen drückt sich nicht nur in seiner Vorlesungstätigkeit an den Universitäten in Frankfurt und Gießen aus, was ihn auch zum bischöflichen Diözesankonservator und Leiter des Limburger Dommuseums „machte“, sondern blitzte und blitzt bis heute in so mancher Sonntagspredigt auf. Für viele in der Gemeinde gehört er auch immer noch als Zelebrant in den Gottesdiensten an Weihnachten und Ostern und bei der Fronleichnamsprozession- und Liturgie. Wir wünschen ihm Gottes Segen auf seinem weiteren Lebensweg.

Ad multos annos! Wolfgang Heinrich