Workshop "Malen zum Sonnengesang"
Zur Feier des vor 800 Jahren entstandenen Sonnengesangs des heiligen Franziskus bietet die Arbeitsgruppe Ökologische Umkehr aus der Pfarrei St. Franziskus einen Workshop „Malen zum Sonnengesang“ an. Der Sonnengesang ist ein Loblied auf die Schöpfung.
Die Veranstaltung findet am 7. Februar 2026 von 14 – 19 Uhr im Gartenzimmer in St. Christophorus in Frankfurt Preungesheim, An den Drei Steinen 42, statt.
Für die Leitung des Workshops konnten wir die Künstlerin Lucy D`SouzaKrone gewinnen, die sich in ihrer Kunst ausgiebig mit den Themen unserer Schöpfung und dem Erhalt unserer Erde auseinandersetzt.
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Es gibt Platz für maximal 25 Personen Die Kosten der Teilnahme betragen 10 Euro pro Person, Material wird gestellt. Es gibt eine Kaffeepause.
Anmeldungen bitte über das Zentrale Pfarrbüro bis zum 30.01.2026 erbeten, telefonisch.: (069) 9511679-0 oder e-Mail: info@franziskus-frankfurt.de
Zur Künstlerin Lucy D’Souza-Krone
Lucy D’Souza-Krone ist eine indisch-deutsche Malerin, deren Werk von christlicher Spiritualität und dem interkulturellen Dialog geprägt ist. Geboren in Goa (Indien) und aufgewachsen in einer katholischen Familie, wurde sie früh von der religiösen Symbolsprache und kulturellen Vielfalt Indiens beeinflusst.
Nach Tätigkeiten als Lehrerin und Sozialarbeiterin widmete sie sich der Kunst und absolvierte ihre künstlerische Ausbildung unter anderem an der Indian School of Art for Peace. Seit den 1990er-Jahren lebt und arbeitet sie in Deutschland.
Bekannt wurde Lucy D’Souza-Krone insbesondere durch ihre kirchlichen Arbeiten, darunter das Misereor-Hungertuch „Biblische Frauengestalten – Wegweiser zum Reich Gottes“. In ihren Bildern verbindet sie biblische Motive mit Farben, Formen und Symbolen der indischen Kultur und eröffnet so neue Zugänge zu Glauben, Spiritualität und gesellschaftlicher Verantwortung.
Ihre Werke werden international in Kirchen, Ausstellungen und Bildungszusammenhängen gezeigt. Sie laden zur persönlichen Betrachtung ein und fördern den Dialog zwischen Kulturen, Religionen und Lebenswelten.
Kunst fürs Klima
Die Arbeiten von Lucy D’Souza-Krone verstehen den Klimawandel als geistliche Herausforderung und als Ruf Gottes an den Menschen zur Umkehr. Aus der biblischen Verheißung der Schöpfung als Gabe und Auftrag heraus thematisiert ihre Kunst die Zerstörung der Lebensgrundlagen durch menschliche Maßlosigkeit und Verantwortungslosigkeit.
In ihren Bildern wird die leidende Schöpfung sichtbar: Erde, Wasser und Leben stehen in enger Beziehung zum Menschen, dessen Handeln Heil oder Verwundung bewirken kann. Dabei verbindet Lucy D’Souza-Krone biblische Motive mit symbolischer Bildsprache aus der indischen Kultur und eröffnet so einen weiten theologischen Horizont, der Schuld, Klage und Hoffnung zugleich umfasst.
Ihre Werke laden ein zur metanoia – zur inneren Umkehr –, zur Wiederentdeckung der Bewahrung der Schöpfung als Glaubensauftrag und zur Hoffnung auf Erneuerung. Kunst wird bei ihr zu einer Form der Verkündigung, die den Betrachter in Verantwortung ruft und zugleich auf die heilende Gegenwart Gottes inmitten einer bedrohten Welt verweist.
Homepage von Lucy D’Souza-Krone