Ökumenisches Hilfenetz Nord-Ost

Aktuelles

Wir benötigen Helfer

Wir bieten älteren und hilfsbedürftigen Menschen Unterstützung an bei Haushaltsaufgaben, Besorgungen, Botengängen, Einkäufen, Gartenarbeit und mehr. Wir bringen Menschen, die Hilfe benötigen, mit Menschen zusammen, die Beschäftigung suchen. Dadurch ermöglichen wir älteren Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, bieten Helfern und Helferinnen die Möglichkeit eines kleinen Verdienstes und setzen beschäftigungswirksame Impulse in den Gemeinden.
Zurzeit benötigen wir Helfer und Helferinnen. Kunden hätten wir genug. Möchten Sie Menschen aus Ihrer Nachbarschaft helfen und sich etwas dazu verdienen?

Rufen Sie uns an: 069 29 82 63 81.

Unsere Bürozeiten in der Bertramstraße 45 sind Montag 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr und Donnerstag 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

Erklärung der Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken

Hilfenetze - eine bewährte direkte Hilfe für Menschen in Not in den Kirchengemeinden und Stadtteilen

Die Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken hat sich in ihrer Sitzung am 10. Oktober 2016 ausführlich mit der aktuellen Arbeit der Hilfenetze in Frankfurt befasst.

Die Hilfenetze sind ein Kooperationsprojekt zwischen katholischen und evangelischen Kirchengemeinden und dem Caritasverband in Frankfurt. Sie vermitteln Haushaltskräfte an alte und behinderte Menschen. Dabei ist nicht nur die direkte praktische Hilfe im Lebensalltag hoch zu schätzen, sondern auch der persönliche Kontakt und die Überwindung möglicher Isolation. Von diesem Projekt profitieren aber nicht nur die „Kund/inn/en“, sondern auch die Helfer/innen. Sie erhalten neben Anerkennung und Wertschätzung einen finanziellen Beitrag für ihre Hilfe, einen legalen Zuverdienst, auf den sie angewiesen sind. Und die Hilfenetze leisten noch etwas Positives.Sie stärken durch Vernetzung die Nachbarschaft im Stadtteil.

Zurzeit bestehen 10 Hilfenetze für 20 Stadtteile mit 31 beteiligten Kirchengemeinden –8 evangelische und 23 katholische Kirchengemeinden, dazu kommen 3 Sprachgemeinden. In den „Steuerungsgruppen“ engagieren sich über 50 Ehrenamtliche. 20 Vermittler/innen kümmern sich um die stadtweit 800 Helfer/innen davon 500 regelmäßige Helfer/innen, 800 Kunden werden betreut davon 700 regelmäßig. 52.000 Hilfestunden wurden 2015 geleistet.

Die Mitglieder der Stadtversammlung sehen in den Hilfenetzen ein großartiges pastorales und diakonischesProjekt, das Menschen in Not direkte Hilfe leistet und darüber hinaus Nachbarschaft vor Ort stärkt. Hilfenetze schaffen vielseitigen sozialen und gesellschaftlichen Gewinn. Sie haben sich in den Frankfurter Kirchengemeinden und Stadtteilen bewährt. Vor 16 Jahren wurde das erste Hilfenetz gegründet. Langjährige Erfahrungen können genutzt werden.

Die Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken möchte die Kirchengemeinden motivieren, die in ihren Stadtteilen (vor allem im Frankfurter Norden) noch kein Hilfenetz aufgebaut haben, die vorliegenden Erfahrungen zu nutzen und aktiv zu werden. Sie sieht die Hilfenetze aber auch als mögliches Modell für andere Bezirke des Bistums Limburg.

Die Hilfenetze können sich finanziell noch nicht allein tragen und sind auf Zuschüsse angewiesen. Die Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken ist dem Gesamtverband der katholischen Kirchengemeinden in Frankfurt und dem Bistum Limburg für die bisherige finanzielle Unterstützung der Hilfenetze sehr dankbar. Diese Finanzierungshilfen werden auch weiterhin dringend benötigt. Die Hilfenetze werden ihrerseits weiter daran arbeiten, die Tätigkeit noch effizienter zu gestalten.

Die Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken wird mit den synodalen Gremien auf Diözesanebene, u. a. durch die Frankfurter Mitglieder in den Gremien, Kontakt aufnehmen, um die Hilfenetze als Modell für das Bistum von der inhaltlichen und wirtschaftlichen Seite vorzustellen.

Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken, Oktober 2016